Lebenslanges Lernen als Teil des Erfolgs

Die Bereiche des Vorbeugenden baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutzes stehen ständig im Fluss. Deshalb ist es für eine seriöse Sachverständigentätigkeit unerlässlich, sich national und international ständig am Laufenden zu halten. Getreu dem Motto "wer aufhört, sich zu verbessern, hört auch auf, gut zu sein" widmen wir einen wesentlichen Teil unserer Zeit somit der Aus- und Weiterbildung. Wir verfügen über einen profunden Wissensstand nicht nur im nationalen Bereich, sondern auch über elementare Regelungen im bundesdeutschen Nachbarland. Das schätzen mittlerweile viele Planer und Architekten im Rahmen von Wettbewerben und Projekten.

Die Tätigkeit im Brandschutzforum Austria stellte eine besondere Form der ständigen fachlichen Weiterbildung dar. Nicht nur, weil unzählige interessante Veranstaltungen mit hochkarätigen Spezialisten im Brandschutzwesen organisiert wurden und die dortige Teilnahme als Geschäftsführer des BFA vorausgesetzt wurde, sondern auch, weil von den interessierten Teilnehmern neue Seminarthemen zu diversen Problemstellungen angeregt wurden. Diese dann zu jeweils eigenen Fachveranstaltungen auszuarbeiten war eine besondere Herausforderung mit gewaltigem Lerneffekt. So wurden in den letzten Jahren mehrere Haustechnikseminare, Neuerungen am Lüftungssektor, Rauch- und Wärmeabzug, Notbeleuchtung und Kennzeichnung, brandschutztechnische Planung von Arbeitsstätten und der Umgang mit der Europäischen Bauproduktenrichtlinie (nunmehr Europäische Bauproduktenverordnung) einschließlich der Europäischen Normung federführend von Ing. Mark ausgearbeitet. Die Bereitschaft, sich immer wieder neuen Themen zur Verfügung zu stellen, ergibt dann automatisch einen unbezahlbaren Wissensvorsprung.

Regelmäßige Teilnahme am Internationalen Symposion "Baurecht und Brandschutz" in Frankfurt/Main. Aktuelle Themen des Brandschutzes werden dort von Experten mit "deutscher Gründlichkeit" aufbereitet und im Rahmen eines Symposions mit durchschnittlich immer über 1.000 Teilnehmern erörtert.

Die Brandschutztagung der FSE Ruhrhofer & Schweitzer GmbH ist eine fachlich hoch anerkannte Veranstaltung für Themen des Brandschutzes in Österreich. Die Teilnahme daran gehört in die Pflicht eines Brandschützers.

Ingenieurmethoden im Brandschutz (computerunterstützte Berechnungsmodelle) werden in der heutigen Zeit immer beliebter. Auch, wenn unter den Experten vermehrt die Meinung vertreten wird "weg von den Vorausberechnungen, zurück zum vernünftigen Brandschutzkonzept eines echten Sachverständigen" (Zitat: Prof. Dipl.-Ing. Reinhard Rieß, Oberbranddirektor der Stadt Frankfurt/Main im Zuge des Internationalen Symposions "Baurecht und Brandschutz", März 2006), bleibt der Blick über den Tellerrand der materiellen Brandschutzvorgaben nicht aus und muss bei besonderen Vorhaben auch fallweise der Computer heran gezogen werden. Diesbezüglich verfügen wir über das notwendige Grundwissen, eine gewisse Plausibilitätsprüfung diverser Berechnungsergebnisse durchzuführen und verweisen bei derartigen Aufgabenstellungen auf jene Profis, die sich damit eingehend und seriös beschäftigen.

Eine Lehrbeauftragtentätigkeit ist keine 0-8-15-Aufgabe. Auch, wenn es jemandem liegt, mit Seminarteilnehmern gut umgehen zu können, ist es Teil der Qualität eines Vortragenden, sich mit den Themen Lernen und Lehren auseinanderzusetzen. Das ÖZS-Zertifikat bescheinigt eine profunde Trainerausbildung.

 

Brandschutz findet sich auch immer wieder in verwandten Fachbereichen. Nachdem die Tätigkeit von Sicherheitsfachkräften immer wieder Berührungspunkte bringt, ist auch hier die Teilnahme an einschlägigen Veranstaltungen sinnvoll. Wir sind dabei.

Wenn Brandschutz neue Wege geht, gehen wir sie mit. Die Thermografie ist ein wichtiger Teil der Analyse im Vorbeugenden Brandschutz geworden. (Heiße) Quellen zu erkennen, bevor sie zum Problem werden, ist, neben der Instandhaltung, in den letzten Jahren auch eine wichtige Form der Prävention geworden.

Wer kennt sie nicht - die multimedialen Vortragsmedien PowerPoint & Co. Aber wer kann damit gut umgehen? Eine Flut an Bildern mit großen Showeffekten ist pädagogisch genau so wenig wert, wie ein an die Wand projizierter, ausführlicher Buchtext.

Ein ausgewogenes Verhältnis an Effekten, gepart mit exzellenter fachlicher Information ist ein guter Ansatz für einen schlagenden Erfolg, der allerdings noch einen perfekten Referenten mit Persönlichkeit braucht.

Dann vergrößert sich der Abstand zum vortragenden Mitbewerb automatisch.

hinauf / up