Wir sind ein gewerblich berechtigtes/befugtes Bau- und Brandschutz-Sachverständigenbüro und mit dem dazu erforderlichen Berufsrecht des planenden Baumeisters ausgestattet!

Eine mit dem Gewerbe des Baumeisters gleichwertige Planungsbefugnis stellt lediglich das Berufsrecht der Ziviltechniker dar. Damit verfügen wir über eines der höchsten Berufsrechte in Österreich.

 

Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige werden vom Gericht bestellt. Sie sind Experten auf hohem Niveau und besteht zu diesem Personenkreis in Österreich ein starkes Vertrauensverhältnis. Diese Beeidigung und Zertifizierung als Sachverständiger für Gerichte stellt jedoch keine gewerbliche Berufsberechtigung dar.

 

Wir warnen daher davor, Gutachten (auch Privatgutachten), Einreichunterlagen für behördliche Verfahren, Pläne, Berichte, Konzepte, Berechnungen und all diesen Dokumenten gleich zu setzende Unterlagen von Personen verfassen zu lassen, die nicht entweder nach dem Gewerberecht oder einer anderen gesetzlichen Grundlage zur Ausübung eines bestimmten Berufsrechts dazu in der freien Wirtschaft befugt sind.

 

Letztlich steht im Schadensfall auch immer wieder die Frage der Haftung im Raum, womit bei einem nicht zur Ausübung eines bestimmten Berufsrechts berechtigten Verfasser von Unterlagen auch dem Auftraggeber (in Abhängigkeit von seinem Wissensstand) unter Umständen Haftungen erwachsen könnten.

 

Achten Sie also vor Ihrer Auftragsentscheidung auf eine aufrechte Berufsberechtigung nach Gewerberecht oder Ziviltechnikergesetz in Verbindung mit einem aufrechten Versicherungsschutz für Sach-, Vermögens- und Personenschäden.

 

Welchen Zahnarzt wählen Sie...?

Welchem Steuerberater vertrauen Sie...?

Welcher Baumeister soll Ihr Haus stark genug bauen...?

Gehen Sie gerade deshalb kein Risiko ein und entscheiden Sie sich für uns!

Genaue Inhalte über das Berufsrecht der Ingenieurbüros und Baumeister können auf der Internetseite der Interessensvertretung nachgelesen werden

Stellenwert und Anerkennung von Leistungen der Baumeister und/oder Ingenieurbüros als Planungsbefugte

Die BSC GmbH verfügt über umfassende Planungsberechtigungen

Da wir wiederholt mit der Anerkennung unserer Dokumente vor Behörden konfrontiert werden, ist es uns ein Anliegen, auf die gesetzlichen Regelungen der Gewerbeordnung hinzuweisen.

Es steht zweifelsfrei außer Frage, dass die von uns als Planungsberechtigte erstellten Unterlagen als Sachverständigenbeweis im Behördenverfahren anzusehen sind und jederzeit Basis für eine behördliche Beweiswürdigung dienen können.

 

Der Baumeister verfügt über ein Recht zur umfassenden Planung und Ausführung sowie Vertretung seiner Auftraggeber vor Behörden.

Von Baumeistern verfasste Gutachten, Pläne, Beschreibungen, Konzepte, u.dgl. sind also Teil seiner umfassenden Planungsberechtigung.

 

Diese begegnen anhand der ständigen Rechtssprechung des VwGH im Verwaltungsverfahren den Aussagen eines Sachverständigen (amtliche oder nichtamtliche SV) auf gleichem Niveau!

Entscheidung dews VwGH Ra 2016/04/0063
Die Aussagen von Sachverständigen haben grundsätzlich den gleichen verfahrensrechtlichen Beweiswert, und es besteht demnach zwischen dem Gutachten eines Amtssachverständigen und dem eines Privatsachverständigen kein verfahrensrechtlicher Wertunterschied.
JWR_2016040063_20160912L02 gleiche Bewei[...]
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Entscheidung des VwGH Ro 2014/10/0046
Die Behörde kann bei Vorliegen einander widersprechender Gutachten auf Grund eigener Überlegungen mit entsprechender Begründung einem Gutachten wegen dessen größerer Glaubwürdigkeit bzw. Schlüssigkeit den Vorzug geben. Ist sie dazu nicht in der Lage, so kann sie den von ihr bestellten Sachverständigen auffordern,
sich mit den Aussagen des (anderen, insbesondere des Privat-)Sachverständigen - gegebenenfalls unter neuerlicher Gewährung von Parteiengehör - im Detail auseinanderzusetzen. Diesfalls kann die Sache (beispielsweise) erst dann im Sinne des § 56 AVG spruchreif sein, wenn die Behörde den beigezogenen Amtssachverständigen dazu veranlasst hat, die gegen sein Gutachten vorgetragene Kritik in jedem einzelnen Punkt in einer auch dem nicht fachkundigen Rechtsanwender einleuc
JWR_2014100046_20161221J02 Sachverstaned[...]
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VwGH-Entscheidung 2012/06/0046
Werden nicht nach Maßgabe des § 52 AVG Amtssachverständige oder von der Behörde bestellte sonstige Sachverständige herangezogen, sondern Gutachten anderer Sachverständiger ("Privatgutachten") von einer Partei vorgelegt, so sind diese einer Überprüfung durch Sachverständige im Sinne des § 52 AVG zu unterziehen,
wobei gegebenenfalls dann aber nicht noch ein (zusätzliches) Gutachten eines Sachverständigen im Sinne des § 52 AVG notwendig ist.
JWR_2012060046_20120613X02 Bewertung von[...]
PDF-Dokument [10.0 KB]
Eine qualitative Unterscheidung zwischen Unterlagen der Ingenieurbüros und der Baumeister im Vergleich zu Ziviltechnikern ist nicht mehr zulässig - lesen Sie dazu das:
GutachtenZT_TB_im Verwaltungsverfahren.p[...]
PDF-Dokument [77.1 KB]

Kein Kavaliersdelikt, sondern ein Vergehen:

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